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Vortrag über “alternatives Gedenken”

Am 16. November 2013 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Lothringen in Bochum (heute eine Wohnanlage) eine Gedenktafel für die Zwangarbeiter, die dort vor und während des Zweiten Weltkriegs arbeiten mussten, enthüllt.

Zunächst fand eine Theaterführung auf dem Zechengelände statt, die die Besucher in den Alltag einer urkainischen Zwangsarbeiterin einführte. Nach einer lebhaften Diskussion über diese Führung sowie auch über das Wohnprojekt und dessen Entstehung auf dem VortragsfotoZechengrundstück hielten Christina Steuer und Heike Kollakowski einen kurzen Votrag über das Projekt vergangenes verorten und die Möglichkeiten, die QR-Codes auch für die Gedenkkultur bergen.

Fazit des Vortrages war es, dass QR-Codes Gedenktafeln nicht ersetzen sondern bereichern und ergänzen können und sollen. Der tiefgreifende Informationscharakter der QR-Codes stand ganz klar im Fordergrund.

Im Anschluss an Votrag und Diskussion, wurde die Gedenktafel enthüllt.

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